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Archive of posts published in the tag: zib
Nov
7

Inhalt der zib 2/2017

 

Liebe Leserinnen und Leser,

bald erscheint das neue zib-Heft, und mit ihm vier innovative Vollaufsätze:

 Daniel Göler/Lukas Zech:
»Füße still« und »keine Beunruhigung Zuhause«. Eine filmpolitologische Analyse zur strategischen Kultur in Deutschland

Hanna Pfeifer/Michael Reder:
»Ich schwöre euch, dieses Land in Syrien ist barakah, Segen pur«. Postmodernes Nachdenken über Religion und dāʿish-Bekennervideos

Can Büyükbay/Deniz Ertin:
EU-Skeptizismus am Bosporus? Argumentative Strategien innerhalb der türkischen Zivilgesellschaft zum EU-Beitritt der Türkei

Caroline Kärger/Janet Kursawe/Daniel Lambach:
Von Agenten, Akteuren und Strukturen in den Internationalen Beziehungen. Konturen einer empirischen Agency-Forschung

 

Die zib 2/2017 – ab Ende November online!

Ihre zib-Redaktion

 

Jul
28

Kritische Sicherheitsstudien und die Eigenlogik des Wissenschaftsbetriebs: Zum Niedergang der Critical Security Studies/Welsh School in den IB

 

von Steve Schlegel und Christoph Schuck

 

Mit dem Ende des Kalten Krieges begann nicht nur eine neue Ära in der internationalen Politik, auch in den Internationalen Beziehungen (IB) keimten eine Reihe neuer Ansätze auf. Heute, mehr als 25 Jahre nach dieser Entwicklung, haben sich einige dieser Ansätze, darunter etwa die Copenhagen School oder konstruktivistische (Meta-)Theorien, in dem Theoriediskurs der IB etabliert. Andere dagegen, wie die auch als Critical Security Studies (CSS) bezeichnete Welsh School, versanken weitgehend in der Bedeutungslosigkeit. Unser in der aktuellen zib veröffentlichter Beitrag sucht nach Gründen, die zum abnehmenden Stellenwert der CSS  innerhalb der IB geführt haben.

 

Jun
21

Aus der neuen zib 1/2017: Hilft viel reden viel? Dialogforen als Reaktion auf Protest

 

von Regina Hack

 

Angesichts des bevorstehenden G20-Gipfels werden wieder Debatten um Proteste, Demonstrationen, Abschottung und Sicherheitskonzepte geführt. Weniger bekannt ist hingegen, dass die G20, wie viele andere internationale Institutionen, sehr wohl den direkten Dialog mit Vertretern der Gesellschaft sucht. Dazu nutzt sie sogenannte Dialogforen. Da solche Foren in einigen Fällen direkt in Reaktion auf Proteste entstanden sind, habe ich in meinem aktuellen Beitrag für die zib am Beispiel der WTO detailliert untersucht, wen und wie eine Organisation unter Druck in einen Dialog integriert und ob dieser Dialog mehr Öffnung und Raum für Kritik schafft.

 

Mrz
10

Inhalt der zib 1/2016

Liebe Leserinnen und Leser,

 

die nächste Ausgabe der zib erscheint im Mai (online) bzw. Juni (print) 2016.

Jetzt schon können Sie ein Auge auf den Inhalt dieses Heftes werfen. Wie auch im letzten Heft, wird es auch im nächsten einen spannenden Beitrag in der Kategorie „Curriculares“ geben.

Mit besten Grüßen,

die Redaktion

Jan
8

Mehr Emotionstheorie wagen! – Zu Simon Koschuts „Macht der Gefühle“

 

Ignorieren können und sollten die Politikwissenschaften Emotionen nicht – wir verstehen das Verhalten von Staaten nicht, wenn wir sie auf rationale Motive reduzieren. Trotzdem scheinen die Internationalen Beziehungen mit diesem Gegenstand theoretisch nicht richtig warm zu werden. Wie kann man das ändern? Welche theoretischen Ansätze bieten sich an, und welche sind besonders geeignet, politische Praxis besser zu verstehen?

 

Von Judith Mohrmann

Dez
7

Keine Angst vor Gefühlen! Konstruktivistische Emotionsforschung in den IB

 

 

Konstruktivistische Ansätze in den Internationalen Beziehungen (IB) betonen häufig die Bedeutung von Sprache für die Konstruktion von Wirklichkeit, Identität und Machtverhältnissen. Emotionen spielen dabei bislang in der deutschsprachigen IB-Debatte allenfalls am Rande eine Rolle. Mit einem Beitrag in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift für Internationale Beziehungen (zib) argumentiert Simon Koschut dagegen: Sprache ist zweifelsohne wichtig für die Ausübung von Macht, aber ohne Emotionen bleibt sie wirkungslos. Dieser Blogbeitrag soll einen Vorgeschmack geben und zur Diskussion anregen.

 

von Simon Koschut