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Archive of posts published in the tag: Internationale Beziehungen
Mai
9

Editorial der zib 1/2016: Die Bedeutung der Deutung, bedeutend zu sein, oder: die Impact-Manie

 

Liebe Leserinnen und Leser,

Impact ist notorisch schwierig zu messen, das hat uns die Governance- und Regimeforschung schon lange erklärt. Dennoch machen wir unverdrossen weiter und „messen“ unseren Impact, etwa mittels (mehr oder minder komplizierter Erfassungen) der Zitationen, die unsere Veröffentlichungen erhalten.

Obwohl wir wissen, dass die Zahl der Zitationen keineswegs die Qualität oder auch nur Wertschätzung hinsichtlich einer Arbeit ausdrücken muss; und obwohl wir wissen, dass sich hinter dem Instrument der Impactmessung teils massive Marktinteressen verbergen, greift diese Form der Impactmessung immer mehr um sich. In einem Experiment haben Neurowissenschaftlerinnen und -wissenschaftler der Universität Magdeburg zuletzt gar zeigen können, dass Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen teils bereits so stark auf Impactmessungen trainiert sind, dass das Belohnungszentrum im Gehirn umso aktiver wird, je höher das Renommee der Zeitschrift, in dem ihre Aufsätze erscheinen (http://www.sueddeutsche.de/wissen/fachzeitschriften-falsche-waehrung-1.2888563) – Pawlow war nichts dagegen.

Zugleich bieten diese Formen der Impactmessungen etwa in Berufungskommissionen auch ein probates Mittel, Diskussionen zu standardisieren und die Lektüre der Schriften von Bewerberinnen und Bewerbern elegant abzukürzen – der Impactfaktor sagt doch alles, oder?

Angesichts der Auseinandersetzungen, die die zib und andere Zeitschriften zuletzt mit dem Marktführer in diesem Bereich, Thompson Reuter geführt hat, diskutiert das zib-Editorial [unten, unter „Read more“] diesmal über die „Bedeutung der Deutung, bedeutend zu sein“ und die Frage:

Wollen wir wirklich SSCI? Ihre Meinung ist willkommen!

 

Ihre zib-Redaktion

 

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Mrz
23

Mitteilungen der DVPW-Sektion »Internationale Beziehungen«

 

Liebe Leserinnen und Leser,

die SprecherInnen der DVPW-Sektion »Internationale Beziehungen« haben Neuigkeiten. Die aktuellen Mitteilungen der Sektion finden Sie jetzt hier auf dem zib-Blog – und natürlich in der nächsten zib, die im Mai/Juni 2016 erscheint.

 

Viel Spaß beim Lesen,

die Redaktion

 

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Mrz
10

Inhalt der zib 1/2016

Liebe Leserinnen und Leser,

 

die nächste Ausgabe der zib erscheint im Mai (online) bzw. Juni (print) 2016.

Jetzt schon können Sie ein Auge auf den Inhalt dieses Heftes werfen. Wie auch im letzten Heft, wird es auch im nächsten einen spannenden Beitrag in der Kategorie „Curriculares“ geben.

Mit besten Grüßen,

die Redaktion

Jan
25

Plädoyer für eine kritische Filmpolitologie

 

Zugegeben, die meisten von uns schauen gerne Filme, Dokumentationen und Serien: zu Hause, im Kino oder in der Bahn, alleine, mit der Familie oder mit Freunden. Warum also nicht auch Filme im Seminar nutzen oder den nächsten Aufsatz darüber schreiben? In der aktuellen Ausgabe der zib diskutieren Axel Heck und Gabi Schlag filmtheoretische und -methodische Ansätze, deren Kenntnis für den kritischen Umgang mit bewegten Bildern in den IB notwendig ist. In diesem Blog-Beitrag kritisieren sie den Einsatz von Filmen als Illustration von IB-Theorien und plädieren für einen differenzierten Umgang mit dokumentarischen und fiktionalen Genres in der Lehre und der Forschung.

 

von Axel Heck und Gabi Schlag

Jan
8

Mehr Emotionstheorie wagen! – Zu Simon Koschuts „Macht der Gefühle“

 

Ignorieren können und sollten die Politikwissenschaften Emotionen nicht – wir verstehen das Verhalten von Staaten nicht, wenn wir sie auf rationale Motive reduzieren. Trotzdem scheinen die Internationalen Beziehungen mit diesem Gegenstand theoretisch nicht richtig warm zu werden. Wie kann man das ändern? Welche theoretischen Ansätze bieten sich an, und welche sind besonders geeignet, politische Praxis besser zu verstehen?

 

Von Judith Mohrmann

Dez
7

Keine Angst vor Gefühlen! Konstruktivistische Emotionsforschung in den IB

 

 

Konstruktivistische Ansätze in den Internationalen Beziehungen (IB) betonen häufig die Bedeutung von Sprache für die Konstruktion von Wirklichkeit, Identität und Machtverhältnissen. Emotionen spielen dabei bislang in der deutschsprachigen IB-Debatte allenfalls am Rande eine Rolle. Mit einem Beitrag in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift für Internationale Beziehungen (zib) argumentiert Simon Koschut dagegen: Sprache ist zweifelsohne wichtig für die Ausübung von Macht, aber ohne Emotionen bleibt sie wirkungslos. Dieser Blogbeitrag soll einen Vorgeschmack geben und zur Diskussion anregen.

 

von Simon Koschut

Okt
1

Editorial zur zib 2/2015:
Ich glaub’, ich bin im falschen Film…

 

Liebe Leserinnen und Leser,

die nächste Ausgabe der zib erscheint erst Ende November. Hier können Sie das Editorial aber jetzt schon lesen – und kommentieren.

Ihre zib-Redaktion

Sep
29

IB-Sektion: Grußwort und Ausblick der neuen SektionssprecherInnen

 

Liebe Mitglieder der IB-Sektion,

auf der Sektionsversammlung im Rahmen des DVPW-Kongresses in Duisburg in der vergangenen Woche wurden wir, Margit Bussmann (Greifswald), Klaus Schlichte (Bremen) und Stephan Stetter (München) als Sprecher der „IB-Sektion“ gewählt, die übrigens jetzt auch offiziell ihren Namen in „Sektion Internationale Beziehungen“ geändert hat.

Die größte Aktivität unserer Amtszeit wird sicher die „Offene Sektionstagung“ sein, die mutmaßlich im September 2017 in Bremen stattfinden wird. Nach den Vorschlägen aus der Sektion werden wir diese um eine Tagung/Workshop zu einem Querschnittsthema und eine weitere zu einem spezielleren Thema ergänzen. Das Querschnittsthema hat den Arbeitstitel „Wo kommen die vielen Daten her? Gewinnung, Generierung und Reflektion von empirischen Forschungsdaten“. Diese Tagung wird voraussichtlich noch in 2016 stattfinden.

Die dritte, etwa speziellere Tagung wird sich nach der „Offenen Sektionstagung“, also voraussichtlich in 2018, mit dem Thema „IB und Globalgeschichte/Historische Soziologie“ beschäftigen. Dabei ist an einen Austausch mit diesem sehr dynamischen Forschungsfeld der Geschichtswissenschaften gedacht.

Außerdem haben wir die Zusammenarbeit mit den Arbeitskreisen und Themengruppen der DVPW geplant, die sich unserer Sektion zugeordnet fühlen. Auch die Hochschullehre (Thema des Sektionsworkshops in Tutzing 2015), zu der es in der DVPW eine neue Themengruppe gibt, wird uns als Thema weiter beschäftigen.

Für Rückfragen stehen wir drei SprecherInnen gern zu Verfügung!

 

Wir freuen uns auf den Austausch und die Diskussion und verbleiben mit besten Grüßen bis zur nächsten Gelegenheit dazu!

Margit Bussmann, Klaus Schlichte, Stephan Stetter