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Archive of posts published in the tag: Internationale Beziehungen
Jun
21

Aus der neuen zib 1/2017: Hilft viel reden viel? Dialogforen als Reaktion auf Protest

 

von Regina Hack

 

Angesichts des bevorstehenden G20-Gipfels werden wieder Debatten um Proteste, Demonstrationen, Abschottung und Sicherheitskonzepte geführt. Weniger bekannt ist hingegen, dass die G20, wie viele andere internationale Institutionen, sehr wohl den direkten Dialog mit Vertretern der Gesellschaft sucht. Dazu nutzt sie sogenannte Dialogforen. Da solche Foren in einigen Fällen direkt in Reaktion auf Proteste entstanden sind, habe ich in meinem aktuellen Beitrag für die zib am Beispiel der WTO detailliert untersucht, wen und wie eine Organisation unter Druck in einen Dialog integriert und ob dieser Dialog mehr Öffnung und Raum für Kritik schafft.

 

Mrz
7

Mitteilungen der DVPW-Sektion »Internationale Beziehungen«

 

Liebe Leserinnen und Leser der zib,

die Sprecher*innen der Sektion „Internationale Beziehungen“ der Deutschen Vereinigung für Politische Wissenschaft (DVPW), in deren Namen die zib herausgegeben wird, informieren Sie untenstehend über Neuigkeiten aus der Sektion, kommende und zurückliegende Veranstaltungen sowie Berichtenswertes aus der IB-Nachwuchsgruppe. Die Kontaktdaten der Ansprechpartner*innen finden Sie am Ende der Mitteilungen.

Beste Grüße,

die zib-Redaktion

 

Nov
24

Die neue zib: Why should IR scholars care about quantum theory?

 

Liebe Leserinnen und Leser,

das neue Heft ist online – und mit ihm das aktuelle zib-Forum zu Alexander Wendts neuem Buch „Quantum Mind and Social Science“. Wir freuen uns, dass Alex dieses Forum hier mit dem Blogbeitrag „Why IR should care about quantum theory“ kommentiert und laden Sie herzlich ein, sich an der Diskussion zu beteiligen:

Benötigen die IB Quantentheorie und wofür genau? Was ist der Mehrwert dieses Ansatzes? Oder ist das nur eine neue Stufe des esoterischen Denkens in der IB, ein Profilierungsinstrument, um Distinktionsgewinne zu erzielen?

Wir sind gespannt auf Ihre Meinung!

die zib-Redaktion

 

Nov
11

Editorial der zib 2/2016

 

Liebe Leserinnen und -Leser,

im Editorial des neuen zib-Heftes begeben sich die Herausgeber*innen „auf die Suche nach den verlorenen Internationalen Beziehungen – in äußerst verknappter Form“.

Während aus den Ergebnissen der TRIP-Umfrage Alexander Wendt als international einflussreichster IBler hervorgeht, begeben sich die anderen Forumsbeiträge auf die Suche nach dem „Quäntchen IB“ in dessen Buch „Quantum Mind and Social Science: Unifying Physical and Social Ontology“.

Zu diesem Anlass können Sie hier pünktlich zur Online-Publikation der zib 2/2016 kommende Woche einen Beitrag von Alexander Wendt selbst lesen, in dem er sich zu der Frage äußert, „why IR scholars should care about Quantum Social Science“.

Sie dürfen also gespannt sein.

Viel Spaß beim Lesen des Editorials,

die zib-Redaktion

 

Nov
8

Inhalt des neuen zib-Heftes 2/2016 3043816323

 

Liebe Leserinnen und Leser,

bald erscheint das neue Heft der zib – einen kleinen Vorgeschmack auf den Inhalt bekommen Sie hier!

Beste Grüße,

die zib-Redaktion

 

Sep
22

„Foucault hat aber gesagt…“:
Über Autoritäten in der kritischen IB-Theorie – und die Notwendigkeit produktiven Dissenses

 

Replik des Autors auf Jannik Pfisters Kommentar zum Beitrag „Internationale Autorität. Zwei Perspektiven“ in der zib 1/2016

von Georg Simmerl

 

Jannik Pfister gebührt aufrichtiger Dank für seinen Kommentar, denn erst durch ihn wird realisiert, was der Artikel „Internationale Autorität: Zwei Perspektiven“ erreichen wollte – eine Debatte. Besonders begrüßenswert macht den Kommentar darüber hinaus, dass diese Debatte durch ihn zu einer wird, die auch innerhalb der kritischen IB-Theorie oder, wenn man so will, zwischen kritischen Ansätzen unterschiedlicher Couleur geführt wird – was eher eine Ausnahme sein dürfte. Allerdings werden in Pfisters Kommentar maßgebliche Impulse nicht wahrgenommen, die zumindest nach meinem Dafürhalten in unserem Artikel für eine derartige Debatte angelegt waren. Stattdessen ist er im Modus einer gelehrsamen Foucault-Exegese verfasst, die als solche vor allem Symptom einer grundsätzlicheren Schwäche der IB und insbesondere ihrer kritischen Beiträge ist. Da aber zumindest für das nicht-wahrgenommene Potential des initiierenden Artikels im Zweifel nicht der Kommentator verantwortlich gemacht werden kann, sondern nur der Artikel selbst, werde ich diese Impulse zuerst nochmals zu klären versuchen (I.). Danach widme ich mich den Problematiken der Foucault-Exegese – sowohl substantiell als auch symptomatischen, als Ausdruck des Zustands der kritischen Theorie in der IB (II. und III.).

Jul
6

Kollegiales Feedback durch wechselseitiges Hospitieren

 

von Tine Hanrieder und Markus Gloe

Feedback zur Forschung ist in der Politikwissenschaft durch Konferenzen, Workshops und Kolloquien fest etabliert. Dagegen wird in der Lehre nur sehr selten Feedback von anderen DozentInnen gesucht. Einzig durch Evaluationen von Studierenden kommt es zu einigermaßen systematischen Feedback-Schleifen. Aber reicht das? Auch in der Lehre kann man sich von KollegInnen systematisch Feedback holen. An Schulen hat sich kollegiales Feedback in den letzten Jahren verbreitet, an deutschen Hochschulen finden sich jedoch nur wenige Ansätze.Kollegiales Feedback ist unserer Erfahrung nach ein effektives Mittel zur Qualitätssicherung in der Lehre und zur gegenseitigen Stärkung und Weiterentwicklung der Lehrenden. Sich strukturiert gegenseitig zu hospitieren, hilft Lehrenden, der Isolation von Hochschullehre zu entgehen und einen Gedanken- und Erfahrungsaustausch nah am eigenen Lehralltag anzustoßen. Wir haben kollegiales Feedback an unserem Institut in verschiedenen Konstellationen ausprobiert und, gestützt auf Erfahrungen mit kollegialem Feedback in Schulen, einige Faustregeln und Checklisten in einem Leitfaden notiert.[1]

Jul
1

Flipped Classroom am Beispiel eines Literatur-Wikis

 

von Frank Sauer

Literatur-Wikis lassen sich einsetzen, um Studierende in der akademischen Lehre zum Lesen der Pflichtlektüre anzuhalten. Das Literatur-Wiki ist im weiteren Sinn ein Instrument aus dem Flipped- oder Inverted-Classroom-Modell, das darauf basiert, das Vorbereiten, Aufbereiten und »Lernen« von Wissensbeständen – in den IB in aller Regel Fachliteratur – aus dem Seminarraum heraus bzw. in die Zeit vor dem physischen Zusammentreffen im Seminarraum zu verlagern. Die Lehre in den IB weist dieses Grundmuster einer ausgelagerten Vorbereitungsphase und einer interaktiv- dialogisch genutzten Präsenzzeit sicherlich an vielen Stellen bereits heute auf. Mit dem Einsatz des Literatur-Wikis lässt sich dieses gängige Muster allerdings bereichern und intensivieren sowie als Leistungsnachweis strukturiert und transparent nutzen.

Jun
17

Erfahrungsberichte zur guten Lehre in den IB und ihre Diskussion durch DidaktikerInnen

 

Liebe Leserinnen und Leser,

im zib-Blog wollen wir dem oft beklagten Mangel an vertiefter akademischer Auseinandersetzung mit Blick auf Fragen innovativer Lehre entgegenwirken und dies auf anschauliche und praktische (aber dennoch didaktisch reflektierte) Weise. Hierzu veröffentlichen wir in diesem Blog ausgewählte Beiträge von IB-lernInnen zu Beispielen guter Lehre in den Internationalen Beziehungen (IB). Die Beiträge stellen persönliche Erfahrungen mit guter Lehre dar – die ausführliche Debatte mit insgesamt 10 Beispielen, die alle von ausgebildeten DidaktikerInnen diskutiert werden, findet sich in der aktuellen zib (1/2016). Die Beiträge wollen dem gerade benannten Mangel entgegensteuern, indem ausgewählte Erfahrungen von akademischen Lehrenden dokumentiert und damit für andere Lehrkräfte nachvollziehbar gemacht werden.

Jun
17

Praxisorientierung durch Simulation akademischer Konferenzen

von Eva Herschinger

Eine häufige Klage, gerade fortgeschrittener Studierender, zielt auf den Mangel an »Praxis« in ihrem Studium. Wollte man es zuspitzen, so lautet der Vorwurf, sie lernten nur Theorie, aber wie genau »die Praxis« aussehe, das erfahre man in den Lehrveranstaltungen kaum. In aller Regel ist mit »der Praxis« dabei eher die Tagespolitikgemeint – und nicht etwa die politikwissenschaftliche Praxis, um die es in einem politikwissenschaftlichen Studium doch zuallererst gehen sollte. Daher zielt das hier präsentierte Lehrmodell der »akademischen Konferenz« zuallererst auf die Praxis des Fachs, sprich auf die politikwissenschaftliche Forschung. Denn ähnlich wie sich Entscheidungsprozesse in internationalen Organisationen als Praxis simulieren lassen (vgl. dazu Beitrag 3 im zib-Artikel), lassen sich auch akademische Konferenzen als »Praxis« in das Studium integrieren.