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Archive of the posts written by author : Redaktion.
Sep
28

Mitteilungen der DVPW-Sektion »Internationale Beziehungen« (2/2018)

 

  1. Mitgliederversammlung beim DVPW Kongress in Frankfurt am Main

Die Mitgliederversammlung der Sektion fand am Mittwoch, den 26. September 2018 von 12.30 Uhr bis 14 Uhr statt. Das amtierende SprecherInnenteam (Margit Bussmann, Stephan Stetter, Klaus Schlichte) berichtete über die Aktivitäten der vergangenen drei Jahre und wurde von der Versammlung entlastet. Auf Wunsch der DVPW hat das SektionssprecherInnenteam der Versammlung den Entwurf einer neuen Geschäftsordnung der Sektion vorgelegt, der mit großer Mehrheit angenommen wurde und zukünftig auf der Homepage der DVPW verfügbar sein wird. Nach der neuen Geschäftsordnung hat die Versammlung mit Sophia Hoffmann, Anja Jakobi, Kai Koddenbrock und Diana Panke ein neues vierköpfiges SprecherInnenteam gewählt. Die Offene Sektionstagung ist für 2020 in Freiburg geplant, daneben werden weitere Workshops mit offenen Calls organisiert. Auf der Versammlung wies Gunther Hellmann auf die 2020 in Cancún stattfindende Konferenz des World International Studies Committee (WISC) hin. Die IB-Sektion ist über die DVPW institutionelles Mitglied der WISC. Gunther Hellmann hob die hier besonders erwünschten und geförderten Verbindungen mit KollegInnen aus dem Globalen Süden hervor.

Sep
25

Editorial der zib 2/2018: Schiss vor´m Schisma. Für epistemische Toleranz in der Politikwissenschaft und den Internationalen Beziehungen

 

Von Christopher Daase und Nicole Deitelhoff

 

Nachdem die deutsche Politikwissenschaft sich vor ein paar Jahren auf der DVPW-Jahreskonferenz in Duisburg öffentlich selbst zerlegte (mit lähmenden Auswirkungen bis heute), sind gegenwärtig die Soziologen an der Reihe. Ein neu entfachter Streit über die methodologischen Grundlagen erhitzt die Gemüter und entzweit das Fach. War es bei den Politologen ein eher diffuser, von Ressentiments geprägter Konflikt (vgl. zib-Editorial 2/2015), sind die Fronten in der Soziologie wissenschaftstheoretisch schärfer gezogen: hier die traditionell qualitativ Forschenden, die die Soziologie als »multiparadigmatisch« verteidigen, dort die eher quantitativ Orientierten, die für eine empirisch-analytische Engführung der Disziplin eintreten. Zuletzt hat der seit Jahren schwelende Streit zu einer Abspaltung quantitativ orientierter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von der altehrwürdigen Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS), von der sie sich nicht länger repräsentiert fühlten, und zur Gründung der »Akademie für Soziologie« geführt.

Aug
2

Der Wandel des Krieges und seine kommunikative Entgrenzung ins weltpolitische System

 

von Mitja Sienknecht

Es ist längst obsolet, Konflikte entlang von Kampfzonen oder staatlichen Grenzen zu analysieren. Konflikte haben sich auf vielfältige Weise entgrenzt, genau wie es die Forschungsperspektiven der IB und der Konfliktforschung tun sollten. In ihrem Beitrag in der aktuellen zib beschreibt Mitja Sienknecht die Entwicklung vom internationalen hin zum entgrenzten Konflikt. In diesem Blogbeitrag zeichnet sie ihre Argumente für eine auf Kommunikation basierende Forschungsperspektive nach, die es ermöglicht, die Entgrenzung von Konflikten ins weltpolitische System entlang einer territorialen, symbolischen und funktionalen Dimension zu analysieren.

Jun
18

Aus der neuen zib: Rechtfertigungen ernst nehmen! Syrien und das Veto im UN-Sicherheitsrat

 

Von Holger Niemann

Seit 2011 ist der UN-Sicherheitsrat aufgrund von Vetos nicht in der Lage, aktiv in den syrischen Bürgerkrieg einzugreifen. Zwei Gründe sprechen dafür, die Rechtfertigungen dieser Vetos ernst zu nehmen: Erstens trägt eine Analyse von Rechtfertigungen zum Verständnis der sozialen Konstitution des Sicherheitsrats bei. Zweitens können Rechtfertigungen zur Politisierung der Situation genutzt werden, um von allen Beteiligten Gründe für das Versagen des gesamten Sicherheitsrats in der Syrien-Krise einzufordern. In diesem Blogbeitrag bezieht Holger Niemann die Überlegungen aus seinem Beitrag im neuen zib-Heft auf die aktuellen „Praktiken der Rechtfertigung im UN-Sicherheitsrat“.

Jun
8

Inhalt der zib 1/2018

 

Liebe Leserinnen und Leser,

im Frühlingsheft 2018 erwarten uns wieder vier Aufsätze, darunter der mit dem Best-Paper-Award ausgezeichnete Beitrag von Mitja Sienknecht. Außerdem freuen wir uns auf das Forum zu Fragen der Datenerhebung und -transparenz, das im Nachgang einer Tagung der IB-Sektion in Greifswald entstanden ist. Einen Einblick in den gesamten Inhalt finden Sie hier:

 

Apr
30

Mitteilungen der DVPW-Sektion Internationale Beziehungen

 

  1. Mitgliederversammlung beim DVPW-Kongress in Frankfurt

Die Mitgliederversammlung der Sektion »Internationale Beziehungen« findet am Mittwoch, 26. September 2018 von 12:30 bis 14:00 Uhr in Frankfurt statt. Auf Wunsch der Deutschen Vereinigung für Politische Wissenschaft (DVPW) wird sich die Sektion bei dieser Versammlung eine Geschäftsordnung sowie eine Wahlordnung geben. Weitere Informationen folgen zeitnah über unseren Verteiler.

 

Apr
3

Editorial der zib 1/2018

 

von Christopher Daase und Nicole Deitelhoff

 

Es ist mal wieder soweit: Die alljährliche Karawane setzt sich in Bewegung Richtung Nordamerika zur Jahrestagung der International Studies Association (ISA). San Francisco ist für die Karawane eine vergleichsweise attraktive Oase, aber auch weniger interessante Orte ziehen jedes Jahr hunderte deutsche IBler über den Atlantik. Der ökologische Fußabdruck, den diese Karawane hinterlässt, dürfte beträchtlich sein.

Wie lässt sich diese Wanderbewegung Jahr für Jahr erklären?

Feb
9

Best Paper Award für „Entgrenzte Konfliktkommunikation“

 

Das beste Paper der Bremer Sektionstagung 2017 ist Dr. Mitja Sienknechts „Entgrenzte Konfliktkommunikation – Zum Aufbau von Kommunikationsstrukturen von nichtstaatlichen Konfliktparteien ins weltpolitische System“. Die zib-Redaktion und der IB-Sektionsvorstand freuen sich, den Beitrag im kommenden zib-Heft (Juni 2018) zu lesen.

Dr. Mitja Sienknecht ist derzeit am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) tätig. Sie konzipiert innerstaatliche Konflikte als Kommunikationssysteme, die zunehmend Internationale Organisationen adressieren. Diese Entgrenzung analysiert die Autorin anhand einer Einzelfallstudie über den Türkei-PKK-Konflikt in Bezug auf die Europäische Union.

Der Best Paper Award wird vom Sprecherteam der DVPW-Sektion „Internationale Beziehungen“ und der zib-Redaktion an deutschsprachige Beiträge der IB-Sektionstagungen vergeben. Die Entscheidung basiert auf einem doppelt anonymisierten externen Begutachtungsverfahren nach zib-Standards.

 

Jan
16

„Kein Grund zur Beunruhigung“ – Replik auf die Replik von Axel Heck

 

von Daniel Göler und Lukas Zech

 

Wir freuen uns sehr, dass unser Beitrag „»Füße still« und »keine Beunruhigung zuhause«. Eine filmpolitologische Analyse zur strategischen Kultur in Deutschland“ in der zib 2/2017 die Debatte über Filme in den IB weiter angestoßen hat – genau das war, neben der inhaltlichen Zielsetzung, unsere Intention. Einige Kritikpunkte aus der Replik von Axel Heck auf dem zib-Blog möchten wir hier aufgreifen, um die Herangehensweise unseres Beitrags zu verdeutlichen.

 

Dez
4

Die neue zib: Blockbuster, Bundeswehr und IB

 

Liebe Leserinnen und Leser,

die neue zib ist draußen – und mit ihr, neben drei anderen spannenden Texten, auch ein Beitrag der filmpolitologischen Analyse zur strategischen Kultur in Deutschland. In einer Blog-Replik diskutiert Axel Heck Potenziale und Herausforderungen einer solchen empirischen Arbeit – beides finden Sie jetzt online hier auf dem Blog bzw. in der E-Library des Nomos-Verlags.

Viel Spaß beim Lesen und Diskutieren,

die zib-Redaktion