von Jannik Pfister

Georg Simmerl und Michael Zürn schlagen in ihrem Beitrag in der zib 1/2016 vor, kritische und reflexive Perspektiven auf internationale Autorität komplementär zu denken. Doch ihre Ausführungen zur kritischen Perspektive auf internationale Autorität bleiben recht unbestimmt. In meinem Kommentar zeige ich, dass die drei Schritte einer kritischen Autoritätskonzeption, so wie die Autoren sie beschreiben, nur schwer mit einer Machtanalytik nach Foucault in Einklang zu bringen sind, und weise so Probleme mit der vorgestellten Idee von Komplementarität auf.

 

 

Simmerl und Zürn schlagen in ihrem Beitrag in der zib 1/2016 vor, „reflexive“ und „kritische“ Ansätze internationaler Autorität komplementär zusammenzudenken. In ihrer kritischen Perspektive vereinen sie zahlreiche Autor*innen mit sehr unterschiedlichen Ansätzen. Dabei fokussieren sie auf deren Gemeinsamkeiten und führen wichtige Fragen aus der aktuellen Debatte um Herrschaft (diesseits und) jenseits des Nationalstaates in den IB zusammen. Sie bereichern die Debatte vor allem, indem sie das unausgeschöpfte Potenzial einer anerkennungstheoretischen Perspektive auf Herrschaft und Autorität – jenseits vereinfachender Weber-Rezeptionen – aufzeigen und die zentrale Rolle von Wissensordnungen betonen. Am Beispiel von Foucaults Machtanalytik, der in Simmerls und Zürns Text eine prominente Rolle zukommt, deren Kern aber verfehlt wird, zeigt sich: Die kritische Perspektive kann nur komplementär zur reflexiven verstanden werden, wenn unterschiedliche Verständnisse von Kritik nach traditioneller IB-Fasson unter einer Rubrik „kritische Ansätze“ zusammengefasst werden. So droht das kritische Potenzial der einzelnen Ansätze unterlaufen zu werden.

 

 „Drei Schritte kritischer Autoritätskonzeptionen“ und ihr Bezug zu Foucault

Simmerl und Zürn schreiben, dass kritische Perspektiven auf Autorität und Herrschaft in den IB, die auf „Foucault, Bourdieu, die erste Generation der Frankfurter Schule, Gramsci oder sogar schlichtweg ‚den Konstruktivismus‘ rekurrieren“ auf einer „sozialisationstheoretischen Top-down-Argumentation“ beruhen (S. 47-48).  Letztlich versuchten alle kritischen Konzeptionen internationaler Autorität, wie von Foucault gefordert, „auch in der IB-Theorie endlich ‚dem König den Kopf ab[zu]schlagen‘“ und so das neuzeitliche Souveränitätsdenken als Bestandteil, nicht aber Erklärung der Machtausübung zu verstehen (S.48-49). So verschieden sie seien, folgten alle kritischen Perspektiven doch „dem gleichen Impetus wie Foucaults Regierungs- und Machtanalytik“. Ausgehend von Foucaults „Kritik der Vorstellung souveräner Macht“ formulieren Simmerl und Zürn schließlich drei Dimensionen kritischer Autoritätskonzeptionen:

 

  1. Internationale Autorität als konkrete soziale Beziehung

Die Autoren betonen, ein „mikrosoziologischer“ Foucault könne als Inspiration für die kritische Perspektive dienen (S. 49): Es gelte weg vom Souveränitätsdenken zu kommen, Autorität also nicht als rechtsförmige Entscheidungskompetenz zu denken, sondern ihren Beziehungscharakter zu betonen. Eine erste Annäherung daran sei durch konstruktivistische Autor_innen geschehen, die die Autorität von Internationalen Organisationen und die Folgebereitschaft von Staaten in Beziehungen untersuchten, „die auf Anerkennung beruhen und asymmetrische Einflussnahme ermöglichen“ (S. 50). Ein Fokus auf die Sprecher*innenpositionen von Experten*innengruppen sei Konsequenz dieser mikrosoziologischen Perspektive auf Autorität als soziale Beziehung. Simmerl und Zürn führen aus, alle kritischen Ansätze strebten danach, Autorität nicht als delegierbares „Hoheitsrecht“ oder „stabiles Ordnungsgefüge“ zu interpretieren, sondern „als eine soziale Beziehung, in der insbesondere diffuser, informeller Einfluss ausgeübt wird“ (S. 50). Akteure haben Autorität immer nur „in Bezug auf eine bestimmbare Anzahl von folgebereiten Akteuren, etwa innerhalb bestimmter Elitenetzwerke oder diplomatischer Zirkel“, kritische Ansätze untersuchten also mikrosoziologisch „Autorität als eine Beziehung zwischen konkreten Akteuren oder Akteursgruppen, sowohl intra- als auch transorganisationell“ (S. 50).

Doch erstens steht Simmerls und Zürns Begriff der Anerkennung mit seiner Betonung der Reflexivität in einem Spannungsverhältnis zu Foucaults Machtkonzeption, in der jegliche Anerkennung notwendig mit Unterwerfung des Subjekts unter dem Individuum vorgängige Machtbeziehungen, reflexiv nicht einholbare Bedingungen einhergeht (Lepold 2014).

Zweitens ist das Konzept der asymmetrischen Einflussnahme noch problematischer: Foucault baut seine Machtanalytik auf einem relationalen, lokalen und produktiven Begriff von Macht auf[i], der nicht auf verdauerte Asymmetrien abstellt. Machtbeziehungen beruhen für ihn

„[…] auf zwei Elementen, die unerlässlich sind, damit man von Machtbeziehungen sprechen kann: Der ‚Andere‘ (auf den Macht ausgeübt wird) muss durchgängig und bis ans Ende als handelndes Subjekt anerkannt werden. Und vor den Machtbeziehungen muss sich ein ganzes Feld möglicher Antworten, Reaktionen, Wirkungen und Erfindungen öffnen.“[ii]

Foucault versucht in seiner Machtanalytik gerade die traditionelle Differenz von symmetrischen und asymmetrischen Perspektiven zu überwinden. Macht ist demnach nicht entweder symmetrisch konstituiert (durch Legitimität, Kooperation und Konsens) oder aber asymmetrisch (durch Hierarchie, Zwang und Gewalt). Vielmehr sind diese als Effekte und Instrumente von Machtbeziehungen zu verstehen und daher stets selber in ihrer Entstehung erklärungsbedürftig.[iii]

Drittens – und vor allem – scheint es Simmerl und Zürn darum zu gehen, das Handeln spezifischer Akteure in der sozialen Beziehung der Autorität festmachen zu können und mit den Konzepten Sprecher*innenposition/soziales Kapital deren Einfluss auf untergeordnete Akteure fassbar zu machen. Doch lässt sich mit Foucault die Entwicklung von politischen Diskursen und Machtbeziehungen schlecht von spezifischen Akteuren her denken: „[…] die Macht ist nicht eine Institution, ist nicht eine Struktur, ist nicht eine Fähigkeit einiger Mächtiger. Die Macht ist der Name, den man einer komplexen strategischen Situation in einer Gesellschaft gibt.“[iv] Und während Bourdieu mit dem Begriff des symbolischen Kapitals danach fragt, worauf die Autorität von Sprecher*innen in einem bestimmten Diskurs gründet[v], zielt Foucaults Analytik darauf, wie der Diskurs sich (re-)produziert und Regierungen und Subjektivierungen hervorbringt. Aber die recht unbestimmte Verwendung des Begriffs der Sprecher*innenposition, wohl analog zur akteurstheoretischen Neuinterpretation des Foucault´schen Subjektverständnisses in der wissenssoziologischen Diskursanalyse nach Keller[vi], bewirkt eine Autonomisierung des Subjekts gegenüber den subjektivierenden Diskursen. Dies steht im Widerspruch zu Foucaults Konzeption der uneinholbaren Vorgängigkeit der Machtbeziehungen vor den Subjekten:

„Die Machtbeziehungen sind gleichzeitig intentional und nicht-subjektiv. Erkennbar sind sie nicht, weil sie im kausalen Sinn Wirkung einer anderen, sie ‚erklärenden‘ Instanz sind, sondern weil sie durch und durch von einem Kalkül durchsetzt sind: keine Macht, die sich ohne eine Reihe von Absichten und Zielsetzungen entfaltet. Doch das heißt nicht, daß sie aus der Wahl oder Entscheidung eines individuellen Subjekts resultiert.“[vii]

Viertens scheint außerdem Zürns und Simmerls Begriff der Folgebereitschaft schwer mit einer Machtanalytik im Sinne Foucaults kompatibel. Sicherlich geht es Foucault zentral um das Verständnis von Folge. Aber im Gebrauch der Begriffe von „Gehorsam, Fügsamkeit, Folgebereitschaft oder nur privilegierter Berücksichtigung der Anforderung“ durch Zürn (2015: 320) und hier Simmerl und Zürn ist immer schon eine akteursbezogene Analyseperspektive angelegt. Foucault aber fragt nach der Reproduktion des Diskurses und der Hervorbringung von Subjekten und drängt uns, weniger nach Befehl und Gehorsam zu fragen als vielmehr danach, vor welchen jeweiligen diskursiven Hintergründen auf Handlungen bezogene Handlungen erfolgen (jenseits von Symmetrie und Asymmetrie).

Fünftens ist es verwunderlich, Foucault als Gewährsmann für eine „gleichsam mikrosoziologische Analytik“ (S. 49) herangezogen zu sehen, wendet sich der Gouvernementalitätsansatz doch gegen etablierte Mikro/Makro-Unterscheidungen, indem der Anspruch formuliert wird, mit dem neuen Regieren in der Moderne, einer „komplexe[n] Verbindung zwischen Techniken der Individualisierung und totalisierenden Verfahren“[viii], immer Subjektivierungsprozesse und Institutionalisierungsprozesse zugleich zu analysieren.[ix] Foucaults Denken sperrt sich also gegen eine Aneignung als mikrosoziologischer Theoretiker asymmetrischer Befehls- und Gehorsamsbeziehungen zwischen bestimmten Akteuren. Ähnliche Probleme gibt es in Zürns und Simmerls zweiten und dritten Dimension, wie hier nur kurz angedeutet werden kann:

 

  1. Wissensordnungen als konstitutiv für Machtbeziehungen

Bezüglich der zentralen Bedeutung von „Wissensordnungen für das Bestehen von Autoritätsbeziehungen (S. 50-52) betonen Simmerl und Zürn zwar die Verquickung von Macht und Wissen, verweisen aber mit Begriffen wie „politischer Entscheidung“ und „wissenschaftlicher Wahrheitsproduktion“ auf konkrete Organisationen und Akteure bzw. gesellschaftliche Teilsysteme. Foucault sieht jedoch Machtbeziehungen und Wissensfelder sich „einander unmittelbar einschließen“[x] – und dies in seiner berühmt-berüchtigten Konzeption von Macht und Wissen quer zu bestimmten Akteuren, Institutionen und Organisationen: „Wie das Netz der Machtbeziehungen ein dichtes Gewebe bildet, das die Apparate und Institutionen durchzieht, ohne an sie gebunden zu sein, so streut sich die Aussaat der Widerstandspunkte quer durch die gesellschaftlichen Schichtungen und die individuellen Einheiten.“[xi] Daraus wird bei Simmerl und Zürn ein vager Verweis darauf, dass Wissen politisch ist und politische Entscheidung auf Wissen basiert. Letztlich wird so die Unterscheidung von epistemischer und politischer Autorität wieder hereingeholt. Auch das (systemtheoretisch inspirierte) Konzept der fragmentierten Rechtsordnungen bzw. der Pluralität der Autorität ermöglichenden Wissensordnungen passt nicht so recht zu Foucaults Überlegungen zu Machtbeziehungen und Wissensfeldern. Schließlich schreiben Zürn und Simmerl, die Rationalität der liberalen Weltordnung könne zur Raserei werden, Herrschaftscharakter annehmen. Aber Foucault, Theoretiker der innigen Verknüpfung der Entstehung liberaler Freiheiten mit der Herausbildung immer wirkungsvollerer, „ökonomischer“ Regierung[xii], fragt an der zitierten Stelle unter Verweis auf den religionssoziologischen Max Weber:

„Wie kommt es, daß die Rationalisierung zur Raserei der Macht führt?“ […] Wie sehr man uns auch eingeredet hat, daß es unserer gesellschaftlichen oder wirtschaftlichen Organisation an Rationalität mangelt: tatsächlich fanden wir uns vor ich weiß nicht zu viel oder zu wenig Vernunft – jedenfalls gewiß vor zu viel Macht; […] Wie steht es mit der Rationalisierung, die zu Zwangswirkungen und vielleicht zu Vernebelungseffekten führt […]?“[xiii]

 

  1. Fokus auf Praxis und sozialisierende Effekte der Autoritätsausübung

Auch in der dritten Dimension, die an einen produktiven Machtbegriff anknüpfen soll (S. 52-54), ist schon die eingangs vorgenommene Unterscheidung diskursiver und nicht-diskursiver Praktiken problematisch. Denn Praktiken sind „nicht einfach diskursiv oder nicht-diskursiv, sondern enthalten […] das Diskursive in unterschiedlicher Weise“ (Wrana und Langer 2007). Simmerl und Zürn aber implizieren eine Reduktion von Diskurs auf Sprache sowie von Praxis auf Tun und performatives „Aktualisieren“ von Wissensordnungen. Foucault aber denkt Machtbeziehungen und Wissensordnungen stärker verknüpft: weniger als konstruktivistisches (mit Bourdieu und Searle) In-die-Welt-bringen einer Autorität als vielmehr die unhintergehbare Formung von Akteur und Handlung durch Wissen. Doch vor allem schreiben Simmerl und Zürn, dass die (unbedingt interessanten) Phänomene, die sie als „Praktiken internationaler Autorität“ beschreiben, a) „Ausübungen“ der Autorität bestimmter Akteure sind, die diese Kapazität besitzen, b) sich in diesen Praktiken Wissensordnungen realisieren und c) sie zwangsläufig Herrschaftsphänomene sind. Zu a) und b) siehe oben (1. und 2.), zu c): Herrschaftszustände sind für Foucault der Ausnahmefall, der Regelfall sind Machtbeziehungen oder Formen der Regierung.[xiv] Diese Phänomene sind mit Foucault also nur schwer als Effekte der Ausübung von Autorität durch transnationale Klassen, Regierende, Elitenzirkel oder sonstige Akteure zu fassen. Das omnipräsente Konzept der „Autoritätsausübung“ impliziert ein Akteurs- und Machtverständnis, das in Spannung zu Foucaults genealogischer Analytik steht.

 

Fazit: Des Königs Kopf sitzt noch auf seinen Schultern

Letztlich folgen Simmerl und Zürn in ihrer kritischen Perspektive der Aufforderung Foucaults nicht, dem König den Kopf abzuschlagen: Zwar kehren sie sich von einem souveränen Verständnis von Autorität ab, aber führen ein akteurszentriertes Herrschaftsverständnis weiter und setzen so die Idee des Staates doch fort. Entgegen Foucaults – gegen die traditionelle Rolle der gesamten Sozialforschung gerichteter – Forderung aufzuhören, „von der Person des Souveräns besessen zu sein“[xv], ist bei Simmerl und Zürn, um komplementär zu Fragen der Anerkennung und Legitimation beitragen zu können, auch in der kritischen Perspektive Autorität letztlich etwas, das besessen und ausgeübt wird – ein eigentümlicher Gebrauch Foucaults, der die kritische Sprengkraft seiner spezifischen Perspektive schwächt. Diese zielt auf konsequente Historisierung und Relationalität ab sowie auf eine Umkehrung der Begriffe von Macht und Herrschaft. Dies soll es erlauben, Regierungsapparaturen nicht als Instanz von Herrschaft oder Autorität zu untersuchen, sondern als Effekt vielfältiger lokaler Machtbeziehungen – deren Wandel ohne a priori vorgenommene Grenzziehungen analysiert werden sollte (hier etwa auch Grundaxiome der Internationalen Beziehungen oder systemtheoretisch inspirierte Politikbegriffe).

Insgesamt scheint die Unbestimmtheit der vorgestellten kritischen Perspektive die Unterschiede und das jeweilige spezifische Potenzial der zitierten kritischen Ansätze eher zu überdecken und so die analytische Klarheit des vorgestellten reflexiven Ansatzes zu schwächen. Die gewählte versöhnende Perspektive droht so, die von Simmerl und Zürn mit angeregte Debatte um Herrschaft (diesseits und) jenseits des Nationalstaates zu verhindern, in der wohl auch die Spannung von bewusster Reflexion und Prozessen der Subjektivierung wieder zutage träte.

Dagegen könnten Simmerl und Zürn einwenden, Foucault sei gar nicht notwendig für ihre Argumentation, um so ihre Idee der Komplementarität zu stärken. Andere von ihnen kurz genannte theoretische Positionen passen aber vermutlich ähnlich schlecht zu der angestrebten Vernunftehe von „kritischer“ und „positiver“ Forschung: An Foucaults Machtanalytik zeigt sich, dass eine komplementäre Lesart die Gefahr der Aufgabe des kritischen Potenzials birgt. Bliebe also die sogenannte reflexive Perspektive, mit dem begründungs- bzw. annerkennungstheoretischen Autoritätskonzept, das sich durch alle Teile des Aufsatzes zieht. Diese nimmt von Zeit zu Zeit Irritationen aus der kritischen Forschung auf (die nicht komplementär ist). Das ist ja schon einmal gar nicht so schlecht – solange die reflexive Perspektive nicht der fortwährenden Rationalisierung das Wort redet. Dann würde aus dem Verhältnis wohl nicht nur keine Vernunftehe, sondern aus einer skeptischen gegenseitigen Beobachtung doch eher wieder Streit – aber vielleicht ein produktiver, der auf Anerkennung (und wechselseitiger Kenntnis) basiert, „statt sich entweder gegenseitig zu ignorieren oder […] karikieren“ (S. 65).

 

 

[i] Michel Foucault, Der Wille zum Wissen. Sexualität und Wahrheit 1, Frankfurt 1983, S. 94.

[ii] Michel Foucault, „Subjekt und Macht“, in Schriften, Band IV, Frankfurt 2005, S. 269-304, hier: S. 285.

[iii] Thomas Lemke, „Geschichte und Erfahrung : Michel Foucault und die Spuren der Macht. Nachwort“, Daniel Defert, François Ewald (Hg.), Analytik der Macht, Frankfurt 2005, S. 317-347.

[iv] Foucault, Wille zum Wissen, S. 94ff. Zur Abgrenzung zu „normativen“ oder aktivistischen Machttheorien vgl. Martin Saar, Genealogie als Kritik. Geschichte und Theorie des Subjekts nach Nietzsche und Foucault, Frankfurt 2007, 207, 245.

[v] Pierre Bourdieu, „Sozialer Raum und symbolische Macht“, in Rede und Antwort, Frankfurt 1992, S. 135-154,  S. 152.

[vi] Reiner Keller, Wissenssoziologische Diskursanalyse, Wiesbaden 2011, 185ff.

[vii] Foucault, Wille zum Wissen, S. 95. Vgl. Frieder Vogelmann, Im Bann der Verantwortung, Frankfurt 2014, 55ff.

[viii] Foucault, „Subjekt und Macht“, S. 277.

[ix] Thomas Lemke, „Eine unverdauliche Mahlzeit? Staatlichkeit, Wissen und die Analytik der Regierung“, Susanne Krasmann, Michael Volkmer (Hg.), Michel Foucaults „Geschichte der Gouvernementalität“ in den Sozialwissenschaften, Bielefeld 2007, S. 47-73, S. 55.

[x] Michel Foucault, Überwachen und Strafen, Frankfurt 1977, S. 39, vgl. S. 271.

[xi] Foucault, Wille zum Wissen, S. 97.

[xii] Michel Foucault, Die Geburt der Biopolitik. Geschichte der Gouvernementalität 2, Frankfurt 2006, 49ff.

[xiii] Michel Foucault, Was ist Kritik?, Berlin 1992, 24f.

[xiv] Michel Foucault, „Die Ethik der Sorge um sich als Praxis der Freiheit“, in Analytik der Macht, S. 274-300, S. 276f.

[xv] Michel Foucault, „Wahrheit und Macht“, in Dispositive der Macht, Berlin 1978, S. 21-54, S. 38

 

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Jannik Pfister ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur für Internationale Beziehungen und Theorien globaler Ordnung an der Goethe-Universität Frankfurt. In seiner Promotion untersucht er die Transnationalisierung von Polizei und Protest in liberalen Demokratien seit den 1980ern.