Liebe Leserinnen und Leser,

im zib-Blog wollen wir dem oft beklagten Mangel an vertiefter akademischer Auseinandersetzung mit Blick auf Fragen innovativer Lehre entgegenwirken und dies auf anschauliche und praktische (aber dennoch didaktisch reflektierte) Weise. Hierzu veröffentlichen wir in diesem Blog ausgewählte Beiträge von IB-lernInnen zu Beispielen guter Lehre in den Internationalen Beziehungen (IB). Die Beiträge stellen persönliche Erfahrungen mit guter Lehre dar – die ausführliche Debatte mit insgesamt 10 Beispielen, die alle von ausgebildeten DidaktikerInnen diskutiert werden, findet sich in der aktuellen zib (1/2016). Die Beiträge wollen dem gerade benannten Mangel entgegensteuern, indem ausgewählte Erfahrungen von akademischen Lehrenden dokumentiert und damit für andere Lehrkräfte nachvollziehbar gemacht werden.

Wir erheben nicht den Anspruch, dass dies die wichtigsten didaktischen Herangehensweisen sind. Vielmehr handelt es sich aus unserer Sicht um Beispiele von individuellen Erfahrungen guter Lehre. Uns scheint jedenfalls ein Aspekt zentral: Gute Lehre lebt neben der intrinsischen Motivation der Lehrenden von der aktiven Reflexion über die Art und Weise sowie die Ziele der Vermittlung von „IB-Wissen“. In diesem Sinne erscheint uns eine zukünftig noch stärkere Debatte über die Verzahnung von IB-Inhalten und didaktischen Überlegungen von übergeordneter Bedeutung zu sein.

Anfangen möchten wir heute mit einem Erfahrungsbericht zur Simulation akademischer Konferenzen, gefolgt von einem Bericht zum Flipped Classroom am Beispiel eines Literatur-Wikis sowie zum Kollegialen Feedback durch wechselseitiges Hospitieren.

Viel Spaß beim Lesen, Kommentieren und Diskutieren!

Anna Geis, Stephan Stetter und Bernhard Zangl (für die AutorInnengruppe Didaktik in den Internationalen Beziehungen)