Jun
21

Aus der neuen zib 1/2017: Hilft viel reden viel? Dialogforen als Reaktion auf Protest

 

von Regina Hack

 

Angesichts des bevorstehenden G20-Gipfels werden wieder Debatten um Proteste, Demonstrationen, Abschottung und Sicherheitskonzepte geführt. Weniger bekannt ist hingegen, dass die G20, wie viele andere internationale Institutionen, sehr wohl den direkten Dialog mit Vertretern der Gesellschaft sucht. Dazu nutzt sie sogenannte Dialogforen. Da solche Foren in einigen Fällen direkt in Reaktion auf Proteste entstanden sind, habe ich in meinem aktuellen Beitrag für die zib am Beispiel der WTO detailliert untersucht, wen und wie eine Organisation unter Druck in einen Dialog integriert und ob dieser Dialog mehr Öffnung und Raum für Kritik schafft.

 

Mai
9

Editorial zur zib 1/2017: Wissenschaftsförderung in Zeiten der Krise

 

von Christopher Daase und Nicole Deitelhoff

 

Krisen erhöhen den Bedarf an Orientierungswissen und wissenschaftlicher Expertise. Es ist deshalb nicht ungewöhnlich, dass in Zeiten der Ungewissheit verstärkt öffentliche Gelder für die Förderung der Wissenschaft bereitgestellt werden. Genauso häufig führt die punktuelle Intervention des Staates in das Wissenschaftssystem allerdings zu Unwuchten, zur Verstärkung struktureller Probleme, ja zu Fehlsteuerungen. So verständlich es ist, kurzfristig Steuermittel zu investieren, um dringend benötigte Expertise am besten in Form praktikabler Lösungsvorschläge zu erhalten, so kurzsichtig und an der Realität des Wissenschaftsbetriebs vorbei geplant sind solche Strategien oftmals. Natürlich muss die Wissenschaft (und zumal die Sozialwissenschaften) in Krisenzeiten in die gesellschaftliche Pflicht genommen werden dürfen und auf policy-Relevanz und Wissenstransfer gepocht werden, jedoch dürfen solche Appelle nicht auf Kosten der Grundlagenforschung gehen und die Qualitätsstandards der Wissenschaft unterlaufen.

Apr
7

Inhalt der zib 1-2017

 

Liebe Leser*innen der zib,

Ende Mai erscheint das nächste zib-Heft, das vier spannende Aufsätze und ein Forum zum Vermächtnis der zib-Debatte enthält. Die Titel der Beiträge finden Sie unten unter „Weiterlesen“.

Mit besten Grüße,

die zib-Redaktion

 

Mrz
27

Ernst-Otto Czempiel. Ein Nachruf

 

Ernst-Otto Czempiel hat die deutschen IB wie kaum ein anderer geprägt. Am 11. Februar 2017 ist er in Berlin verstorben. Lesen Sie hier den Nachruf von Harald Müller.

 

Mrz
7

Mitteilungen der DVPW-Sektion »Internationale Beziehungen«

 

Liebe Leserinnen und Leser der zib,

die Sprecher*innen der Sektion „Internationale Beziehungen“ der Deutschen Vereinigung für Politische Wissenschaft (DVPW), in deren Namen die zib herausgegeben wird, informieren Sie untenstehend über Neuigkeiten aus der Sektion, kommende und zurückliegende Veranstaltungen sowie Berichtenswertes aus der IB-Nachwuchsgruppe. Die Kontaktdaten der Ansprechpartner*innen finden Sie am Ende der Mitteilungen.

Beste Grüße,

die zib-Redaktion

 

Feb
8

Call for Papers: 5. Offene Sektionstagung der IB-Sektion vom 4. bis 6. Oktober 2017 in Bremen

 

Liebe Leserinnen und Leser,

vom 4. bis 6 . Oktober 2017 wird die 5. Offene Sektionstagung der IB-Sektion in Bremen stattfinden. Die SektionssprecherInnen haben nun einem Call for Papers veröffentlicht, den Sie unten lesen können. Wir freuen uns auf die Tagung – und insbesondere natürlich auf gute Papiere, die für die Verleihung des Best Paper Awards der Sektion und der zib berücksichtigt werden können.

Beste Grüße,

die zib-Redaktion

 

Feb
1

Sicherheit vs. Politik? Die ambivalente Politisierung der „Sicherheit“ in „unsicheren Zeiten“

 

von Hendrik Hegemann und Martin Kahl

 

In vermeintlich „unsicheren Zeiten“ wird das Thema Sicherheit zunehmend zum Gegenstand politischer und gesellschaftlicher Diskussion und Kontroversen. Das lässt eine pauschale Pathologisierung dieses Politikfeldes – als Sonderfall, der sich durch Geheimhaltung und Intransparenz dem „normalen“ demokratischen Prozess entzieht – problematisch erscheinen. In unserem Beitrag für die aktuelle zib[1] plädieren wir daher für eine komplexere Analyse sicherheitspolitischen Regierens und schlagen vor, dazu auf das Konzept der Politisierung zurückzugreifen. Aktuelle Politisierungsphänomene in diesem Bereich sind allerdings ambivalent und vollziehen sich nicht immer so wie von liberalen und kritischen Theoretiker_innen erwartet.

 

Jan
9

12./13. Januar 2017: Daten-Tagung der IB-Sektion in Greifswald

 

Am 12. und 13. Januar 2017 findet in Greifswald die Tagung mit dem Titel »Wo kommen denn all die kleinen (und großen) Daten her? Reflektionen über die Generierung und Bereitstellung von empirischen Forschungsdaten« statt. Tagungsort ist das Alfried Krupp Wissenschaftskolleg in Greifswald. Das Tagungsprogramm können Sie hier herunterladen.

Bis bald in Greifswald,

die zib-Redaktion

 

Nov
24

Die neue zib: Why should IR scholars care about quantum theory?

 

Liebe Leserinnen und Leser,

das neue Heft ist online – und mit ihm das aktuelle zib-Forum zu Alexander Wendts neuem Buch „Quantum Mind and Social Science“. Wir freuen uns, dass Alex dieses Forum hier mit dem Blogbeitrag „Why IR should care about quantum theory“ kommentiert und laden Sie herzlich ein, sich an der Diskussion zu beteiligen:

Benötigen die IB Quantentheorie und wofür genau? Was ist der Mehrwert dieses Ansatzes? Oder ist das nur eine neue Stufe des esoterischen Denkens in der IB, ein Profilierungsinstrument, um Distinktionsgewinne zu erzielen?

Wir sind gespannt auf Ihre Meinung!

die zib-Redaktion

 

Nov
11

Editorial der zib 2/2016

 

Liebe Leserinnen und -Leser,

im Editorial des neuen zib-Heftes begeben sich die Herausgeber*innen „auf die Suche nach den verlorenen Internationalen Beziehungen – in äußerst verknappter Form“.

Während aus den Ergebnissen der TRIP-Umfrage Alexander Wendt als international einflussreichster IBler hervorgeht, begeben sich die anderen Forumsbeiträge auf die Suche nach dem „Quäntchen IB“ in dessen Buch „Quantum Mind and Social Science: Unifying Physical and Social Ontology“.

Zu diesem Anlass können Sie hier pünktlich zur Online-Publikation der zib 2/2016 kommende Woche einen Beitrag von Alexander Wendt selbst lesen, in dem er sich zu der Frage äußert, „why IR scholars should care about Quantum Social Science“.

Sie dürfen also gespannt sein.

Viel Spaß beim Lesen des Editorials,

die zib-Redaktion