Nov
24

Die neue zib: Why should IR scholars care about quantum theory?

 

Liebe Leserinnen und Leser,

das neue Heft ist online – und mit ihm das aktuelle zib-Forum zu Alexander Wendts neuem Buch „Quantum Mind and Social Science“. Wir freuen uns, dass Alex dieses Forum hier mit dem Blogbeitrag „Why IR should care about quantum theory“ kommentiert und laden Sie herzlich ein, sich an der Diskussion zu beteiligen:

Benötigen die IB Quantentheorie und wofür genau? Was ist der Mehrwert dieses Ansatzes? Oder ist das nur eine neue Stufe des esoterischen Denkens in der IB, ein Profilierungsinstrument, um Distinktionsgewinne zu erzielen?

Wir sind gespannt auf Ihre Meinung!

die zib-Redaktion

 

Nov
11

Editorial der zib 2/2016

 

Liebe Leserinnen und -Leser,

im Editorial des neuen zib-Heftes begeben sich die Herausgeber*innen „auf die Suche nach den verlorenen Internationalen Beziehungen – in äußerst verknappter Form“.

Während aus den Ergebnissen der TRIP-Umfrage Alexander Wendt als international einflussreichster IBler hervorgeht, begeben sich die anderen Forumsbeiträge auf die Suche nach dem „Quäntchen IB“ in dessen Buch „Quantum Mind and Social Science: Unifying Physical and Social Ontology“.

Zu diesem Anlass können Sie hier pünktlich zur Online-Publikation der zib 2/2016 kommende Woche einen Beitrag von Alexander Wendt selbst lesen, in dem er sich zu der Frage äußert, „why IR scholars should care about Quantum Social Science“.

Sie dürfen also gespannt sein.

Viel Spaß beim Lesen des Editorials,

die zib-Redaktion

 

Nov
8

Inhalt des neuen zib-Heftes 2/2016 3043816323

 

Liebe Leserinnen und Leser,

bald erscheint das neue Heft der zib – einen kleinen Vorgeschmack auf den Inhalt bekommen Sie hier!

Beste Grüße,

die zib-Redaktion

 

Sep
28

Mitteilungen der DVPW-Sektion »Internationale Beziehungen«

 

Liebe Leserinnen und Leser,

pünktlich zur DVPW-Dreiländertagung können Sie jetzt hier auf dem zib-Blog die aktuellen Neuigkeiten aus der DVPW-Sektion »Internationale Beziehungen« lesen, die die Sprecher*innen und die neuen Nachwuchssprecher*innen für Sie erstellt haben.

 

Viel Spaß beim Lesen, wir sehen uns in Heidelberg!

Die Redaktion

 

Sep
22

„Foucault hat aber gesagt…“:
Über Autoritäten in der kritischen IB-Theorie – und die Notwendigkeit produktiven Dissenses

 

Replik des Autors auf Jannik Pfisters Kommentar zum Beitrag „Internationale Autorität. Zwei Perspektiven“ in der zib 1/2016

von Georg Simmerl

 

Jannik Pfister gebührt aufrichtiger Dank für seinen Kommentar, denn erst durch ihn wird realisiert, was der Artikel „Internationale Autorität: Zwei Perspektiven“ erreichen wollte – eine Debatte. Besonders begrüßenswert macht den Kommentar darüber hinaus, dass diese Debatte durch ihn zu einer wird, die auch innerhalb der kritischen IB-Theorie oder, wenn man so will, zwischen kritischen Ansätzen unterschiedlicher Couleur geführt wird – was eher eine Ausnahme sein dürfte. Allerdings werden in Pfisters Kommentar maßgebliche Impulse nicht wahrgenommen, die zumindest nach meinem Dafürhalten in unserem Artikel für eine derartige Debatte angelegt waren. Stattdessen ist er im Modus einer gelehrsamen Foucault-Exegese verfasst, die als solche vor allem Symptom einer grundsätzlicheren Schwäche der IB und insbesondere ihrer kritischen Beiträge ist. Da aber zumindest für das nicht-wahrgenommene Potential des initiierenden Artikels im Zweifel nicht der Kommentator verantwortlich gemacht werden kann, sondern nur der Artikel selbst, werde ich diese Impulse zuerst nochmals zu klären versuchen (I.). Danach widme ich mich den Problematiken der Foucault-Exegese – sowohl substantiell als auch symptomatischen, als Ausdruck des Zustands der kritischen Theorie in der IB (II. und III.).

Sep
9

Foucault und das Allerlei in Komplementärfarben.
Kommentar zu „Internationale Autorität. Zwei Perspektiven“ von Simmerl und Zürn

 

von Jannik Pfister

Georg Simmerl und Michael Zürn schlagen in ihrem Beitrag in der zib 1/2016 vor, kritische und reflexive Perspektiven auf internationale Autorität komplementär zu denken. Doch ihre Ausführungen zur kritischen Perspektive auf internationale Autorität bleiben recht unbestimmt. In meinem Kommentar zeige ich, dass die drei Schritte einer kritischen Autoritätskonzeption, so wie die Autoren sie beschreiben, nur schwer mit einer Machtanalytik nach Foucault in Einklang zu bringen sind, und weise so Probleme mit der vorgestellten Idee von Komplementarität auf.

 

Aug
4

Jetzt auf dem TRAFO-Blog: How to Do Global International Relations?

 

Die akademische Disziplin der Internationale Beziehungen (IB) wird zunehmend dafür kritisiert, dass sie nur eine sehr eingeschränkte, letztlich europäisch-amerikanische Perspektive auf internationale Politik widergebe. Als Reaktion auf diese Kritik wurde der Ruf nach einer globaleren IB laut. Wie genau aber macht man globale IB? Dieser Frage nimmt sich ab heute die Artikelserie „Clues, Careers, and Curricula – How to Do Global International Relations?“ an, die auf dem Blog https://trafo.hypotheses.org/4831 zu lesen ist. Als HerausgeberInnen der Reihe laden Antonia Witt, Felix Anderl, Stefan Kroll und Philip Wallmeier (Goethe-Universität Frankfurt) Sie herzlich ein, zu lesen, zu diskutieren – und auch dazu Ihren eigenen Beitrag einzureichen. Für die ersten Wochen haben sie bereits eine herausragende Auswahl an Perspektiven auf globale IB zusammengestellt, die von Amitav Acharya, Catherine Baker, Frank Mattheis und Anthoni Van Nieuwkerk angeführt wird. Es folgen Beiträge von Jungen und Erfahrenen, von Lehrenden in China und Lernenden in Russland, Blicke von ‚gelernten IBlern’ und von den scheinbaren Rändern der Disziplin.

Für mehr Infos zu dieser Blogserie lesen Sie hier weiter.

Jul
18

Graue Theorie wird bunt: Experimente in der Theorie- und Methodenlehre

 

von Franziska Müller

 

Internationale Beziehungen zu lehren ist ab und an herausfordernd. Eine traditionsreiche und theorieverliebte Disziplin, die man mithilfe von „Denkschulen“ und „großen Debatten“ nur mühevoll (und verbunden mit Mythenbildung) einzuhegen vermag, ein hoher Abstraktionsgrad  und nicht zuletzt Empirie, soweit das Auge reicht – das  sind nur einige der Hürden, mit denen die Lehre in den IB konfrontiert ist. Umso mehr gilt es, Studierenden den Spaß am theoriegeleiteten Arbeiten zu vermitteln und einen praxisnahen Einstieg in Forschungsstrategien und Methoden zu gestalten. Die Blog-Serie in der zib inspiriert dazu, im Seminar unterschiedliche didaktische Wege auszuprobieren. Nach Literaturwikis und Konferenzsimulation werden hier weitere Praxisbeispiele vorgestellt, nämlich (1) ein Theoretiker-Speed-Dating, (2) die Arbeit mit Lernportfolios in der Methodenausbildung sowie (3) Meta-Plan-Moderation mit dem „House of IR“, das als Textgrundlage für eine kritische Debatte zur Theoriegeschichte unserer Disziplin dient.

 

Jul
6

Kollegiales Feedback durch wechselseitiges Hospitieren

 

von Tine Hanrieder und Markus Gloe

Feedback zur Forschung ist in der Politikwissenschaft durch Konferenzen, Workshops und Kolloquien fest etabliert. Dagegen wird in der Lehre nur sehr selten Feedback von anderen DozentInnen gesucht. Einzig durch Evaluationen von Studierenden kommt es zu einigermaßen systematischen Feedback-Schleifen. Aber reicht das? Auch in der Lehre kann man sich von KollegInnen systematisch Feedback holen. An Schulen hat sich kollegiales Feedback in den letzten Jahren verbreitet, an deutschen Hochschulen finden sich jedoch nur wenige Ansätze.Kollegiales Feedback ist unserer Erfahrung nach ein effektives Mittel zur Qualitätssicherung in der Lehre und zur gegenseitigen Stärkung und Weiterentwicklung der Lehrenden. Sich strukturiert gegenseitig zu hospitieren, hilft Lehrenden, der Isolation von Hochschullehre zu entgehen und einen Gedanken- und Erfahrungsaustausch nah am eigenen Lehralltag anzustoßen. Wir haben kollegiales Feedback an unserem Institut in verschiedenen Konstellationen ausprobiert und, gestützt auf Erfahrungen mit kollegialem Feedback in Schulen, einige Faustregeln und Checklisten in einem Leitfaden notiert.[1]

Jul
1

Flipped Classroom am Beispiel eines Literatur-Wikis

 

von Frank Sauer

Literatur-Wikis lassen sich einsetzen, um Studierende in der akademischen Lehre zum Lesen der Pflichtlektüre anzuhalten. Das Literatur-Wiki ist im weiteren Sinn ein Instrument aus dem Flipped- oder Inverted-Classroom-Modell, das darauf basiert, das Vorbereiten, Aufbereiten und »Lernen« von Wissensbeständen – in den IB in aller Regel Fachliteratur – aus dem Seminarraum heraus bzw. in die Zeit vor dem physischen Zusammentreffen im Seminarraum zu verlagern. Die Lehre in den IB weist dieses Grundmuster einer ausgelagerten Vorbereitungsphase und einer interaktiv- dialogisch genutzten Präsenzzeit sicherlich an vielen Stellen bereits heute auf. Mit dem Einsatz des Literatur-Wikis lässt sich dieses gängige Muster allerdings bereichern und intensivieren sowie als Leistungsnachweis strukturiert und transparent nutzen.