Feb
8

Call for Papers: 5. Offene Sektionstagung der IB-Sektion vom 4. bis 6. Oktober 2017 in Bremen

 

Liebe Leserinnen und Leser,

vom 4. bis 6 . Oktober 2017 wird die 5. Offene Sektionstagung der IB-Sektion in Bremen stattfinden. Die SektionssprecherInnen haben nun einem Call for Papers veröffentlicht, den Sie unten lesen können. Wir freuen uns auf die Tagung – und insbesondere natürlich auf gute Papiere, die für die Verleihung des Best Paper Awards der Sektion und der zib berücksichtigt werden können.

Beste Grüße,

die zib-Redaktion

 

Feb
1

Sicherheit vs. Politik? Die ambivalente Politisierung der „Sicherheit“ in „unsicheren Zeiten“

 

von Hendrik Hegemann und Martin Kahl

 

In vermeintlich „unsicheren Zeiten“ wird das Thema Sicherheit zunehmend zum Gegenstand politischer und gesellschaftlicher Diskussion und Kontroversen. Das lässt eine pauschale Pathologisierung dieses Politikfeldes – als Sonderfall, der sich durch Geheimhaltung und Intransparenz dem „normalen“ demokratischen Prozess entzieht – problematisch erscheinen. In unserem Beitrag für die aktuelle zib[1] plädieren wir daher für eine komplexere Analyse sicherheitspolitischen Regierens und schlagen vor, dazu auf das Konzept der Politisierung zurückzugreifen. Aktuelle Politisierungsphänomene in diesem Bereich sind allerdings ambivalent und vollziehen sich nicht immer so wie von liberalen und kritischen Theoretiker_innen erwartet.

 

Jan
9

12./13. Januar 2017: Daten-Tagung der IB-Sektion in Greifswald

 

Am 12. und 13. Januar 2017 findet in Greifswald die Tagung mit dem Titel »Wo kommen denn all die kleinen (und großen) Daten her? Reflektionen über die Generierung und Bereitstellung von empirischen Forschungsdaten« statt. Tagungsort ist das Alfried Krupp Wissenschaftskolleg in Greifswald. Das Tagungsprogramm können Sie hier herunterladen.

Bis bald in Greifswald,

die zib-Redaktion

 

Nov
24

Die neue zib: Why should IR scholars care about quantum theory?

 

Liebe Leserinnen und Leser,

das neue Heft ist online – und mit ihm das aktuelle zib-Forum zu Alexander Wendts neuem Buch „Quantum Mind and Social Science“. Wir freuen uns, dass Alex dieses Forum hier mit dem Blogbeitrag „Why IR should care about quantum theory“ kommentiert und laden Sie herzlich ein, sich an der Diskussion zu beteiligen:

Benötigen die IB Quantentheorie und wofür genau? Was ist der Mehrwert dieses Ansatzes? Oder ist das nur eine neue Stufe des esoterischen Denkens in der IB, ein Profilierungsinstrument, um Distinktionsgewinne zu erzielen?

Wir sind gespannt auf Ihre Meinung!

die zib-Redaktion

 

Nov
11

Editorial der zib 2/2016

 

Liebe Leserinnen und -Leser,

im Editorial des neuen zib-Heftes begeben sich die Herausgeber*innen „auf die Suche nach den verlorenen Internationalen Beziehungen – in äußerst verknappter Form“.

Während aus den Ergebnissen der TRIP-Umfrage Alexander Wendt als international einflussreichster IBler hervorgeht, begeben sich die anderen Forumsbeiträge auf die Suche nach dem „Quäntchen IB“ in dessen Buch „Quantum Mind and Social Science: Unifying Physical and Social Ontology“.

Zu diesem Anlass können Sie hier pünktlich zur Online-Publikation der zib 2/2016 kommende Woche einen Beitrag von Alexander Wendt selbst lesen, in dem er sich zu der Frage äußert, „why IR scholars should care about Quantum Social Science“.

Sie dürfen also gespannt sein.

Viel Spaß beim Lesen des Editorials,

die zib-Redaktion

 

Nov
8

Inhalt des neuen zib-Heftes 2/2016 3043816323

 

Liebe Leserinnen und Leser,

bald erscheint das neue Heft der zib – einen kleinen Vorgeschmack auf den Inhalt bekommen Sie hier!

Beste Grüße,

die zib-Redaktion

 

Sep
28

Mitteilungen der DVPW-Sektion »Internationale Beziehungen«

 

Liebe Leserinnen und Leser,

pünktlich zur DVPW-Dreiländertagung können Sie jetzt hier auf dem zib-Blog die aktuellen Neuigkeiten aus der DVPW-Sektion »Internationale Beziehungen« lesen, die die Sprecher*innen und die neuen Nachwuchssprecher*innen für Sie erstellt haben.

 

Viel Spaß beim Lesen, wir sehen uns in Heidelberg!

Die Redaktion

 

Sep
22

„Foucault hat aber gesagt…“:
Über Autoritäten in der kritischen IB-Theorie – und die Notwendigkeit produktiven Dissenses

 

Replik des Autors auf Jannik Pfisters Kommentar zum Beitrag „Internationale Autorität. Zwei Perspektiven“ in der zib 1/2016

von Georg Simmerl

 

Jannik Pfister gebührt aufrichtiger Dank für seinen Kommentar, denn erst durch ihn wird realisiert, was der Artikel „Internationale Autorität: Zwei Perspektiven“ erreichen wollte – eine Debatte. Besonders begrüßenswert macht den Kommentar darüber hinaus, dass diese Debatte durch ihn zu einer wird, die auch innerhalb der kritischen IB-Theorie oder, wenn man so will, zwischen kritischen Ansätzen unterschiedlicher Couleur geführt wird – was eher eine Ausnahme sein dürfte. Allerdings werden in Pfisters Kommentar maßgebliche Impulse nicht wahrgenommen, die zumindest nach meinem Dafürhalten in unserem Artikel für eine derartige Debatte angelegt waren. Stattdessen ist er im Modus einer gelehrsamen Foucault-Exegese verfasst, die als solche vor allem Symptom einer grundsätzlicheren Schwäche der IB und insbesondere ihrer kritischen Beiträge ist. Da aber zumindest für das nicht-wahrgenommene Potential des initiierenden Artikels im Zweifel nicht der Kommentator verantwortlich gemacht werden kann, sondern nur der Artikel selbst, werde ich diese Impulse zuerst nochmals zu klären versuchen (I.). Danach widme ich mich den Problematiken der Foucault-Exegese – sowohl substantiell als auch symptomatischen, als Ausdruck des Zustands der kritischen Theorie in der IB (II. und III.).

Sep
9

Foucault und das Allerlei in Komplementärfarben.
Kommentar zu „Internationale Autorität. Zwei Perspektiven“ von Simmerl und Zürn

 

von Jannik Pfister

Georg Simmerl und Michael Zürn schlagen in ihrem Beitrag in der zib 1/2016 vor, kritische und reflexive Perspektiven auf internationale Autorität komplementär zu denken. Doch ihre Ausführungen zur kritischen Perspektive auf internationale Autorität bleiben recht unbestimmt. In meinem Kommentar zeige ich, dass die drei Schritte einer kritischen Autoritätskonzeption, so wie die Autoren sie beschreiben, nur schwer mit einer Machtanalytik nach Foucault in Einklang zu bringen sind, und weise so Probleme mit der vorgestellten Idee von Komplementarität auf.

 

Aug
4

Jetzt auf dem TRAFO-Blog: How to Do Global International Relations?

 

Die akademische Disziplin der Internationale Beziehungen (IB) wird zunehmend dafür kritisiert, dass sie nur eine sehr eingeschränkte, letztlich europäisch-amerikanische Perspektive auf internationale Politik widergebe. Als Reaktion auf diese Kritik wurde der Ruf nach einer globaleren IB laut. Wie genau aber macht man globale IB? Dieser Frage nimmt sich ab heute die Artikelserie „Clues, Careers, and Curricula – How to Do Global International Relations?“ an, die auf dem Blog https://trafo.hypotheses.org/4831 zu lesen ist. Als HerausgeberInnen der Reihe laden Antonia Witt, Felix Anderl, Stefan Kroll und Philip Wallmeier (Goethe-Universität Frankfurt) Sie herzlich ein, zu lesen, zu diskutieren – und auch dazu Ihren eigenen Beitrag einzureichen. Für die ersten Wochen haben sie bereits eine herausragende Auswahl an Perspektiven auf globale IB zusammengestellt, die von Amitav Acharya, Catherine Baker, Frank Mattheis und Anthoni Van Nieuwkerk angeführt wird. Es folgen Beiträge von Jungen und Erfahrenen, von Lehrenden in China und Lernenden in Russland, Blicke von ‚gelernten IBlern’ und von den scheinbaren Rändern der Disziplin.

Für mehr Infos zu dieser Blogserie lesen Sie hier weiter.